Arthrose: Die 3-Säulen Strategie der Gelenkexperten

Arthrose kann man stoppen, verlangsamen und im günstigen Fall auch den Knorpelaufbau wieder sowit anregen, dass mehr aufgebaut als zerstört wird. Befragt man Orthopäden und Sportmediziner, oder schaut man sich Literatur von Medizinern an (hier eine Auswahl an empfehlenswerden Büchern), so lässt sich der Maßnahmenplan auf drei Säulen reduzieren:

1) Gelenkoptimale Bewegung und gelenkschonender Sport

2) Ernährung

3) Gezielter Einsatz von Nahrungsergänzung aus der Natur

Eines muß vorab jedem Patienten mit Arthrose oder Arthritis gesagt werden: Es gibt keine Lösung, die einfach und nachhaltig ist.

Die einfachste Lösung ist (zynisch gesagt): Nehmen Sie Schmerzmittel und machen Sie ansonsten weiter wie bisher. Was passiert dann? Die Schmerzen werden sofort reduziert werden. Ihre Gelenke werden weiter leiden, Knorpel wird sich abbauen. Wenn weiterer Knorpel abgebaut ist, werden sich die Schmerzen verstärken, Sie werden die Dosis erhöhen, und irgendwann immer stärkere Schmerzmittel mit immer schwereren Nebenwirkungen nehmen müssen. Das Endstadium ist das künstliche Gelenk.

Diejenige Lösung, die vernünftig ist, verlangt mehr als nur ein paar Tabletten einzuwerfen. Sie verlangt evtl. die Umstellung einiger liebgewonnener Gewohnheiten. Sie verlangt Einsatz. Aber sie lohnt sich.

Das Gute daran ist:

  • Sie werden bereits nach drei bis sechs Monate erste Verbesserungen spüren.
  • Sie tun nicht nur Ihren Gelenken etwas Gutes, sondern dem ganzen Körper, dem Kreislauf, Gefäßen, dem Herz und dem Geist.
  • Sie werden u.a. merken: gesundes Essen und Bewegung machen viel mehr Freude als die meisten vorher gedacht hätten. Und beides ist garnicht so schwer, in den Alltag einzubauen!

Aus was bestehen also die drei Säulen für den Erhalt gesunder Gelenke?

1) Gelenkoptimale Bewegung und gelenkschonender Sport

Sport und Bewegung bei ArthroseDer erste Schrit ist es, Fehlstellungen der Gelenke ggf. durch Einlagen zu kompensieren. Lassen Sie sich von einem Orthopäden oder Sportmediziner beraten. Achten Sie auf das richtige Schuhwerk. Die Sohle darf nicht zu hart sein, sondern muß einen Teil der Stöße des Asphaltes abfangen. Gleichzeitig muß der Schuh guten Halt geben.

Der zweite Schrit ist es, sowohl mehr Bewegung in seinen Alltag zu bringen als auch regelmäßig konzentriert Sport zu treiben.

Lesen Sie hier mehr zum Thema „Bewegung und Sport bei Arthrose“.

2) Ernährung

Ernährung bei ArthroseMan ist was man isst“ heisst es so schön. Und das ist mehr als wahr. Oder würden Sie in Ihr Auto gebrauchtes Fett aus der Pommes-Bude kippen und erwarten, dass der Motor rund läuft und über 200.000 Km durchhält?

Vermutlich nicht. Genau so gehen aber viele Menschen mit Ihrem Körper um und wundern sich, warum sie Übergewicht haben, kurzatmig werden, oft krank sind und Schmerzen in den Gelenken haben.

Wichtig für eine gesunde Ernährung ist die Umsatzung dieser Empfehlungen:

  • Reduzieren Sie Ihren Konsum von Wurst und fettem Fleisch so weit wie möglich.
  • Reduzieren Sie Weissmehl-Produkte (Weissbrot, Backwaren) und Zucker drastisch.
  • Essen Sie mehr Fisch! Und zwar möglichst keinen Zuchtfisch aus Vietnam wie Pangasius, denn der enthält kaum etwas von den wertvollen Omega-3 Fettsäuren. Makrele, Lachs und Hering haben einen hohen Anteil der entzündungshemmenden Fettsäuren DHA und EPA.
  • Essen Sie mehr Obst und Gemüse! Die meisten Menschen nehmen nicht genügend Vitamine und Spurenelemente zu sich, denn sie bestreiten ihren Energiebedarf aus Weissmehl, Zucker und fettigen Speisen. Dabei können Salate und Rohkost großartig schmecken und sind auch nicht besonders aufwändig in der Zubereitung.
  • Essen Sie weniger (Kalorien). Versuchen Sie, langsam aber stetig abzunehmen und so Ihr Gewicht zu reduzieren. So entlasten Sie Ihre Gelenke und Ihren Kreislauf, haben mehr vom Leben weil Sie mobiler sind. Und werden vermutlich auch länger leben.
  • Überprüfen Sie Ihren Alkoholgenuß und reduzieren Sie ihn möglichst. Gegen ein Glas Rotwein drei Mal die Woche ist nichts zu sagen. Durch den hohen Gehalt an Polyphenolen ist das vermutlich sogar gesund. Sind es aber täglich mehr als zwei Gläser, sollten Sie Ihren Alkoholgenuß hinterfragen. Er schadet dann nicht nur Ihren Gelenken.
  • Essen fängt beim Einkaufen an: Kaufen Sie bewusst ein. Gehen Sie möglichst nicht hungrig in den Supermarkt. Gehen Sie als allererstes in die Obst und Gemüseabteilung, kaufen Sie dort frische Lebensmittel ein und bereiten Sie dies frisch zu. Frisches Obst und Gemüse zu essen erfordert allerdings auch das Einkaufen mindestens zwei mal pro Woche.

Je mehr Sie von diesen Tipps umsetzen und je konsequenter Sie das machen, umso schneller werden Sie Erfolge sehen. Gesunde Ernährung ist keine bittere Medizin, sondern oft sehr wohlschmeckender Genuß, der nur unwesentlich mehr Arbeit in der Küche und beim Einkaufen macht.

Wichtig ist ebenfalls, und das wiederum nicht nur für Ihre Gelenke, sondern auch für Kreislauf und Wohlbefinden: Vermeiden Sie Übergewicht! Sollten Sie Übergewicht haben (also ein BMI über 25), werden Ihre Gelenke zu stark mit Gewicht belastet und unterliegen erhöhtem Verschleiss. Lesen Sie hier mehr zu den Zusammenhängen zwischen Übergewicht und Arthrose.

3) Gezielter Einsatz von Heilmitteln aus der Natur

Weidenrinde Salicis cortex bei ArthroseErgänzen Sie Ihre Nahrung gezielt mit Gelenknährstoffen, damit der Stoffwechsel rund um das Gelenk optimal funktionieren kann. Nutzen Sie ebenfalls die Vorteile sanfter Naturheilmittel. Wir haben hier die verschiedenen, intensiv untersuchten Naturheilmittel vorgestellt. Alle Mittel sind als Nahrungsergänzung zugelassen, weil sie auf natürlichem Wege gewonnen werden und keine Nebenwirkungen haben.

Gelenkexperten empfehlen besonders häufig:

  • Glucosamin und Chondroitin,
  • Omega 3 Fettsäuren aus Fischöl (DHA und EPA),
  • MSM (Methylsulfonylmethan, ein Schwefelspender),
  • Pinienrindenextrakt (ein Entzündungshemmer, wirk schmerzlindernd),
  • Weidenrindenextrakt,
  • Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren (selbst bei Umstellung auf gesunde Ernährung empfehlenswert).

Zu jedem der oben genannten Gelenknährstoffe finden Sie hier eine umfangreiche Darstellung der Wirkung und Informationen zu Erkenntnissen aus der Forschung. Im Produktvergleich können Sie sich über verschiedene empfehlenswerte Produkte informieren.

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Comments (27)

  1. Ilse-Dore Deutsch  |  

    Bitte um empfehlenswerte Produkte um die Athrose zu lindern, zu stoppen.
    Naturstoffe wünschenswert.
    Danke!
    LG Ilse-Dore Deutsch

    • Gelenkexperten  |  

      Hallo Frau Deutsch,
      auf unseren Unterseiten zu Arthrosemitteln können Sie sich über die wichtigsten Nährstoffe informieren und hier finden Sie einen umfassenden Test.

      Beste Grüße vom
      Gelenkexperten Team

    • Liebe Frau Möller, Ich habe wegen meiner Arhrose Grad IV am Knie erfolgreich kurzzeitig Ibuflam 600 genommen und bin nun schmerzfrei. Ernähre mich ähnlich ihrer Angaben und stärke meine Muskulatur mit täglichem Radfahren jeden Tag ca 10 bis 20 km . Für ein neues Kniegelenk bin ich noch nicht bereit, denn erst vor ca 3 Monaten bekam ich ein Knieproblem – musste sogar zu Hause auf Krücken gehen -und erfuhr erst nach einer MRT von meinem Knorpelschaden. Morgen habe ich ein INFO GESPRÄCH. LG Inge Paul

      • Guten Tag Frau Paul.
        Wie gehts ihnen mitlerweile nach dem 1 Jahr.haben sie sich operieren lassen?
        Mein Mann wurde auch vor ca 3 Wochen an seinen Knorpelschaden operiert.
        War das Knie bie Ihnen nach ihrer möglichen OP auch so lange geschwollen.
        Er läßt sich momentan Tapen.mal sehen obs hilft,das die Schwellung dadurch weniger wird.
        L.G.Daniela

  2. Sehr geehrte Experten, das ist ja alles wundervoll, was Sie da so schreiben und jetzt schreibe ich Ihnen, was ich bereits seit mehr als 4 Jahren konsequent mache:
    Jede Woch 3x Wassergymnastik mit insgesamt 2 Std., dazu regelmäßige Arbeiten im Garten soweit es möglich ist, z.B. Rasenmähen usw.
    Jeden Tag esse ich im Durchschnitt 1 Kilogramm Obst und Gemüse, alles frisch und das, wie bereits geschrieben, schon seit 4 Jahren.
    Ich esse überhaupt keine Wurst, verwende kein Auszugsmehl, sondern nur Vollkornmehle: Weizenvollkorn zum Kuchen backen, Dinkelvollkorn zum Schrippen backen. Ich kaufe weder Brot, noch Schrippen, noch Kuchen.
    Ich verwende keinen raffinierten Zucker, sondern nur Rapadura – Vollrohrzucker oder Mascobado. Ich verwende nur Meersalz oder Himalajasalz.
    Ich esse Lachs aus Wildfängen, Makrele (Hering bekommt mir nicht) und Seelachs.
    Wenn ich Fleisch esse, was höchstens einmal in zwei Monaten vorkommt, dann ist es Geflügel. Zu Weihnachten mal Kalb.
    Ich esse jeden Tag, frisch zubereitet, Gemüse in vielerlei Zubereitungsformen.
    Wenn ich etwas brate, z.B. auch Gemüsepfanne, dann verwende ich nur natives frisch gepresstes Kokosöl.
    Jeden Mittag nehme ich einen EL frisches natives Leinöl.
    Jeden Morgen mache ich Ölziehen mit Kokosöl.
    Ich habe ein Minitrampolin, worauf ich mich ab und zu bewege, mehr geht nicht.
    Ich habe seit vielen, vielen Jahren fortgeschrittene Arthrose in beiden Hüftgelenken, in beiden Kniegelenken, in den Fingergelenken dazu auch Arthritis. Ein Krallenzeh wurde operativ gerichtet.
    Jeden Tag nehme ich als Nahrungsergänzung Gerstengrassaft zu mir und habe für mein Immunsystem super Erfahrungen damit gemacht. Seit den 4 Jahren hatte ich keinerlei Erkältungen, keine Grippe usw. Das kenne ich alles nicht. Meine sämtlichen Blutwerte, einschl. Cholesterin sind topp in Ordnung.
    Ich habe bereits mehrere Kuren für den Bewegungsapparat mit sämtlichen möglichen physiotherapeutischen Anwendungen hinter mir. Ich war 4 Wochen in einer TCM-Klinik.
    Außerdem habe ich auch eine Kur mit einer Kombination aus „Chondroitin und Glucosamin“ gemacht.
    Und nun das Ergebnis all dieser hier geschilderten Bemühungen: N U L L !!!
    Meine Schmerzen werden stärker, ohne Diclofenac komme ich nicht aus. Ich nehme es allerdings nicht jeden Tag, denn ich habe schon eine Niereninsuffiziens mit mehr als 30%.
    Nachts kann ich vor Schmerzen auf keiner Seite lange liegen. Tags muss ich nach ca. 10 Minuten sitzen aufstehen, weil die Schmerzen überhand nehmen. Ich laufe wie eine 150-Jährige und laufen kann man das überhaupt nicht mehr nennen und bei jedem Schritt immer nur Schmerzen.
    Diclofenac hält so 1-2 Tage an, dann geht es von vorn los.
    So liebe Experten, jetzt sind Sie an der Reihe und da bin ich mal wirklich gespannt, was Sie zu meinem Lebensstil sagen und zum Resultat all meiner Bemühungen.
    Übrigens, ich trinke keinen Tropfen Alkohol, ich habe noch nie geraucht und mit einer Körpergröße von 1,78 m wiege ich zwischen 77 und 78 kg – also Übergewicht ist hier auch nicht vorhanden.
    Ich weiß nicht mehr weiter und brauche dringend Hilfe, denn das ist kein Leben!!!
    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Irina Möller

    • Sehr geehrte Frau Möller,
      zunächst einmal hört sich Ihre Ernährung sehr gesund an. Ungesundes Essen als Ursache für Beschwerden dürften es nicht sein. Auch ist es gut, dass Sie sich regelmäßig bewegen. Wassersportarten sind optimal für die Gelenke. Physiotherapeuten können oft vor allem bei haltungsbedingten und muskulären Problemen gut helfen.
      Mehr können und dürfen wir allerdings nicht sagen. Denn eine konkrete Diagnose und Empfehlung darf nur der untersuchende Arzt stellen. Wir können Ihnen nur raten, noch eine zweite ärztliche Meinung einzuholen. Schauen Sie sich doch einfach hier um: wir haben eigentlich alle Ärzte, die sich mit dem Bewegungsapparat beschäftigen, aufgeführt.
      Herzlichst,
      Ihre Martina Reimers
      Redaktion Gelenkexperten

      • Liebe Frau Möller,
        ich kann Sie gut verstehen. Bin jetzt 51 J., und habe seit ca. 5-6 Jahren mit Arthrose in den Knie-, Hüft-, Ellbogengelenken und manchmal auch den Fingern zu tun.
        Außerdem wurde vor ca. 3 Jahren eine Osteoporose nachgewiesen. Seit diesem Zeitpunkt ernähre ich mich in allen Bereichen super gesund, esse nur noch teures Biogemüse, Fleisch habe ich auch früher nie gern gemocht und nur sehr wenig gegessen. Ich habe mit dem Rauchen aufgehört und manchmal gönne ich mir auf einer großen Feier auch ein Glas Sekt.

        Ob diese Nahrungsergänzungsmittel helfen, weiß ich nicht. Vielleicht probiere ich es mal aus. Schmerzmittel helfen. Allerdings kann ich nur Novalgin nehmen, Diclofenac, Ibuprofen, Voltaren etc. schlagen mir auf den Magen und haben bereits einige Male zur Schleimhautentzündung geführt…
        Deshalb kann ich Ihnen auch nicht sagen, wie wir uns anders verhalten könnten.
        Ich mache auch der Osteoporose wegen sehr viel Sport, 5-6 x die Woche, denn wenn meine Muskeln wachsen, bildet sich neues Knochenmaterial, sagen die Ärzte. Das hat sich auch als richtig erwiesen, meine Werte sind etwas besser geworden, obwohl der Knochenabbau mit zunehmendem Alter ja sonst abnehmen würde. Ich habe auch wegen des Sports kein Übergewicht. Bin aber auch nicht sehr dünn, weil viel Muskelmasse halt auch etwas stabil aussieht.

        Was ich wirklich zur Schmerzlinderung empfehlen kann – und es hat zumindest mir und auch Freunden und Bekannten ganz oft geholfen – ist der Besuch eines guten und staatlich anerkannten Osteopathen.

        Wenn Sie nicht privat versichert sind, muss man diesen selbst bezahlen. Manche Krankenkasse geben allerdings einen Zuschuss zur Behandlung. Bei der Techniker z. B. bekommt man für 6 Sitzungen im Jahr pro Sitzung 60 EUR erstattet. Mein Osteopath nimmt 80 EUR/STd., das ist aber nur ein ungefährer Anhaltspunkt. Beim Bundesverband der Osteopathie finden Sie auch eine Übersicht, welche gesetzlichen Krankenkassen zumindest einen Teil der Behandlungskosten übernimmt.

        Die Schmerzen wurden besser nach ungefähr den ersten 3 Behandlungen. Jetzt gehe ich regelmäßig ca. 8 – 10 Behandlungen im Jahr und es tut mir wirklich auch auf Dauer sehr gut.

        Ich nehme die Medikamente dann nur, wenn ich weiss, dass ich meine Gelenke sehr belasten muss, z. B. bei langem Sitzen, schwerem Tragen oder einem langen Arbeitstag. Außerdem zeigt mir der Osteopath, welche Übungen ich auch zu Hause ganz einfach und täglich anwenden kann. Damit meine Knie entlastet werden, hat er mir eine Dehnung des Oberschenkels empfohlen. Das hört sich erst mal lapidar an, aber noch vor zwei Jahren hatte mein Orthopäde eine Operation und ein künstliches Gelenk empfohlen. Mittlerweile spüre ich kaum noch Schmerzen im Kniegelenk.

        Auch das Baden in geeigneten Thermalbädern erleichtert meine Beschwerden sehr – allerdings immer nur kurzfristig für ca. 1-2 Tage.

        Vielleicht haben Sie das eine oder andere ja bereits versucht… vielleicht ist es aber auch einfach mal einen Versuch wert.

        Ich wünsche Ihnen gute Besserung.
        Herzliche Grüße
        Bettina

        • Liebe Bettina,
          könnten Sie bitte mal beschreiben, wie die Dehnübung des Oberschenkels geht, so dass sie das Knie entlastet. Habe keine Ahnung,
          wie die aussehen soll. Danke
          Annette

    • Liebe Frau Möller,

      Sie scheinen doch alles richtig zu machen, wenn jedoch das Endstadium der Arthrose erreicht ist, hilft wahrscheinlich nur noch eine OP. Sie haben Ihre Lebensqualität angesprochen…

      Ich (jetzt 56 Jahre alt) habe in diesem Jahr beide Hüftgelenke austauschen lassen und bin nun ein neuer Mensch…ohne Schmerzen und mit voller Bewegungsfreiheit. Vielleicht ist das auch für Sie eine Option. Ich kann das nur empfehlen. Die Narben sind jeweils ca. 6cm lang! Ich hatte einen tollen Operateur und habe nach ca. 7 Wochen meine erste 9Loch-Golfrunde gespielt… Ich kann Sie nur ermutigen!

      Herzliche Grüße
      Daniela Mroncz

  3. Hallo Liebe Frau Möller ,

    Meine Mutter hat Arthrose “ Diclofenac“ nahm sie bis vor 1 Woche Neuer Arzt meinte sehr ungerne geben wir Patienten Diclofenac weill … dazu sage ich jetzt mal nichts
    das müssten doch Ärzte wissen . Meine Mutti hat auch eine Niereninsuffiziens mit mehr als 30%…

    Auf alle Fälle nach allem hin und her gibt es wunderbare Heil-Mediums viele Ursachen kommen einfach auch von der Psyhe Ursache – Wirkung
    Ich Persönlich wenn ich zum Arzt gehe Teste ich alles mit Innerwise ab ob richtig oder Falsch für mich -Medikamente usw..- ob Allergie oder sonst was bis jetzt Toi Toi

    Ja würde auch Empfehlen das sie sicch einen zweite Meinung einholen ..

    Alles gute für sie

    Sana

  4. Liebe Experten, mein Orthopäde hat mir erklärt, dass alle hier vorgestellten Mittel völlig nutzlos sind. Besonders verärgert ist er über die dauernden Lobpreisungen von Glucosamin und Chondroitin, Diese Stoffe werden bei oraler Zufuhr überhaupt nicht aufgenommen und wenn ein wenig aufgenommen wird, kommt es nicht dorthin, wo es gebraucht würde. Es gibt keinen Knorpelaufbau, außer ich züchte Knorpelgewebe, was aber zu umständlichen Ops führt. Hier wird jetzt möglicherweise die Bemerkung gemacht werden, mein Orthopäde möchte Geld machen um mir ein neues Knie einzupflanzen. Das gegenteil ist der Fall. Wir versuchen eine OP zu vermeiden. Wer eine Methode findet, Knorpel ohne OP zu erneuern, der ist nach wenigen Monaten die reichste Person der Welt.

    • Lieber Helmut,
      es gibt auch Kritiker von Glucosamin und Chondroitin, die sagen, dass die Datenlage zu schwach ist. Aber eine Lösung haben diese Kritiker auch nicht.
      Nun, die Datenlage ist aber nicht so schwach, wie diese Leute es behaupten. Denn immerhin haben es beide Stoffe zu einer Arzneimittelzulassung gegen Entzündliche degenerative Gelenkerkrankungen gebracht. Die bekommt man nicht einfach so. Da müssen sehr gute Nachweise erbracht werden.
      Es gibt weiterhin relativ gute Langzeit-Studien zu Glucosamin und Chondroitin, die nachweisen, dass der Abrieb des Gelenkknorpels aufgehalten werden kann. 212 Patienten wurdne über 3 Jahre beobachtet. Die Patienten mit einem wirkungslosen Placebo haben im Schnitt 0,3mm Gelenkspalt verloren. Die Patienten, die 1.500 mg Glucosaminsulfat täglich aufgenommen haben, haben nach drei Jahren immer noch denselben Gelenkspalt gehabt. Diese Menschen haben also signifikant weniger Gelenkknorpel abgebaut.
      Wenn Sie sich selber informieren wollen, können wir auch das Buch „Mikronährstoffe in der Sportmedizin und Orthopädie“ von Prof. Dr. Karsten Knobloch ans Herz legen. Auch er empfiehlt, neben Bewegung und der Reduktion von eventuell vorhandenem Übergewicht, Glucosamin, Chondroitin, Hyaluronsäure und Antioxidantien wie Vitamin E, C, Selen und Vitamin D.

  5. Liebe Frau Möller,
    mir geht es ähnlich – ich habe seit meinem 48. LJ Arthrose in den Händen und Knien, bereits ein neues Hüftgelenk (SUPER, denn dieser Schmerz war nicht mehr mit Tabletten zu bändigen!), meine Finger und Hände sind geschwollen, ebenso meine Füße (hab bereits 2 Schuhnummern mehr!) und ständig Schmerzen, die ich so gut es geht ignoriere. Meine Blutwerte sind TOP, habe alles untersuchen lassen, alles passt, meine Ernährung ist gesund, ich treibe viel Sport – natürlich gelenkschonend 🙂 und doch habe ich diese blöde Arthrose – vererbt bekommen…
    Jetzt versuche ich eine 3monatige Kur mir Glucosaminsulfat & Chondroitinsulfat – 3 Wochen habe ich schon hinter mir und eine leichte – wirklich leichte – Besserung in den Fingern und Händen macht sich bemerkbar – die Schwellungen sind nicht mehr so stark und teilweise kurzfristig sogar weg. Ich bleibe dran und berichte weiter! Viele liebe Grüße an alle Betroffenen!

    • Hallo Dido
      Ich bin 51 Jahre und kämpfe auch seit 4 Jahren gegen Gelenkatrose.
      Bei mir werden die schmerzen trotz Medikamente schlimmer und schlimmer.
      Meine Kost habe ich schon seit 6 Jahren umgestellt.
      2010 hat man bei mir die Gelenkatrose in der Wirbelseule und im Hüftgelenk vestgestellt.
      Da zu noch osteoporose .Jetzt will man mir eine Hüftprotese ein bauen,und da vor habe ich sehr grosse angst.Weil einige Ärzte mir sage das soll ich nicht machen.
      Ich möchte gerne wissen wo sie ihre Hüftprotehse machen lassen haben.
      Weil ich eine zweite meinung haben möchte und weil sie so wie ich lese schmerz frei sind.
      Und ich kaum noch die schmerzen aushalten kann trotz Opiate.
      Herzliche grüsse
      Chery

  6. Liebe Frau Möller,
    ich habe eine Bekannte, die mit 83 J. noch sehr fit ist und eine tägliche
    Wanderung von zwei Stunden macht und jede Woche einmal in den
    Joga-Kurs geht. Sie hatte vor Jahren starke Schmerzen wegen Rheuma,
    geschwollenen Fingerknöcheln, Knie- und Schulterschmerzen usw. – nichts hat geholfen- lediglich eine Akkupunkturbehandlung hat mal etwas Linderung gebracht.
    Da hat sie Ihre Ernährung umgestellt: k e i n tierisches Eiweiß,
    total vegan, Kräuter, Gemüse, Kartoffel, Nüsse, Brei von Urgetreide (Amaranth , Quinoa
    Haferflocken -, Feigen und div.anderes Obst, Dr.Wolz-Hefeextrakt, und v o r a l l e m (und das will ihrer Aussage nach niemand hören und befolgen) k e i n tierisches Eiweiß, kein Zucker, keine Medikamente, höchstens mal Globuli („es bringt nichts, Pillen einzuwerfen, macht nur noch kränker“)
    kein Kuchen, kein Weizen-Auszugsmehl, kein Quark/ Milch / Joghurt/ Rahm ,
    kein Fleisch, kein Geflügel, kein Fisch, keine Wurst, keine Eier
    – einfach nichts vom Tier. –
    Sie sagt , in den Pflanzen ist genügend Eiweiß.
    Sie hat einen großen Freundinnen-Kreis, schwingt täglich auf dem
    trimilin-Trampolin, wandert täglich, ist guter Dinge. Hat keinen Computer
    („das macht die Augen kaputt), liest noch ohne Brille –

    Ich telefoniere öfters mit ihr (wir sind 30 km auseinander),
    ich höre und staune und und versuche
    es nachzumachen. ES ist schwierig, nach 70 Jahren Eiweiß-Mast umzustellen.
    Eier und Buttermilch esse ich immer noch, (alles andere nicht mehr).Dann schimpft sie mich und sagt, „so wirst du deine Knieschmerzen nie los werden. Und du brauchst ein
    Trampolin.“

    Viel Glück !
    Sigrid

  7. stadler reinhard  |  

    gefällt mir.es ist allerdings sehr schwer,die ernährung ganz auf vegan umzustellen.der bericht über die 83 jährige dame,die ihre arthrosen so sehr gebessert hat,überzeugt und motiviert mich.erfolge zeigen sich allerdings erst nach einem jahr veganer ernährung.
    werde berichten…

  8. Hallo zusammen…..
    Auch ich bin seit mindestens 20 Jahren schon (bin 60, 5 J. w.) von Arthrose und Arthritis betroffen (HÄNDE, FÜSSE, KNIE, HÜFTEN, NACKEN UND SCHULTERN, KREUZ-LEDNEN). Ich habe schon in sehr jungen Jahren viel körperlich arbeiten müssen und viele Misshandlungen ertragen. Ich habe ALLES, ALLES MENSCHENMÖGLICHE gegen dieses RHEUMA probiert, von Essen, Trinken bis Medikamenten und Sport usw., nichts hat wirklich viel gebracht ausser Schmerztabletten (IBUPRUFEN oder-TRAMADOL 100 retard, diese muss ich halt täglich nehmen. Ich mache grösstenteils im Haushalt ALLES SELBER (wir sind nur mehr 2 P., mein Mann und ich), jedoch staubsaugen und Böden aufwaschen geht gar nicht mehr, wir haben ein 6,5 Zimmerhaus, mit nicht zu grossem Garten, wo ich auch immer ein wenig bei verschiedenen Arbeiten mit helfe. (einfach was gut geht!!)

    Heute bin ich aber auch soweit: —
    ich esse NORMAL, ALLES was mir GUT SCHMECKT, nicht ZUVIEL aber genug, (mit täglich GEMÜSE, OBST, MILCHPRODUKTE), ich mache 5x pro Woche 1-2 Stunden etwas Sport, davon täglich mindestens 1 St. an der frischen Luft-bei jedem Wetter!!! und dies wirklich mit grosser Freude, (das Beste für meine Psyche), Fahrrad fahren (ohne Elektroantrieb), spazieren gehen mit meinem (MERCEDES-ROLLATOR :-)) oder mit dem Kinderwagen mit meinem jüngsten Enkelkind 9 Monate), dazu mache ich auch leichte Fitness mit Therapeuten, ich trinke täglich 1 Lt. Tee mit frischem Honig vom Nachbarn welcher Imker ist. (Tee, alle möglichen Sorten, viele vom eigenen Kräutergarten) auch trinke ich pro Woche 3 Abende 2-3 Gläser Rotwein, wir laden oft Bekannte und Freunde zum essen ein, auch sind wir viel eingeladen, wir hören dann auch Musik, tanzen ein wenig (was bei mir so möglich ist) erzählen Witze, lachen, singen, musizieren, diskutieren (nicht streiten), machen ca 3 wöchentlich abends Gesellschaftsspiele. Ich mache einfach jeden Tag Vieles was mir Freude und gleichzeitig Ablenkung bereitet. Ich habe auch immer wieder schlechtere Tage, dann liege ich öfters nieder, lese gerne, geniesse meine Massagematte, schlafe vielleicht auch mal eine Stunde, sitze öfters auf 2 Stunden verteilt) am PC, wie jetzt. Auch geniesse ich immer wieder meine kleinen Enkelkinder, soweit es geht.

    Jeder Mensch hat im Leben IMMER WIEDER Kummer und Sorgen, Freud und Leid zu ertragen, mal mehr, mal weniger. Seit ich mir nicht mehr täglich NUR um meine GESUNDHEIT (KRANKHEIT) und Zukunft so viele Sorgen mache, lebe ich VIEL BESSER, trotz täglicher Schmerzen.

    Also Leute, macht was euch Freude bereitet, esst und trinkt was euch schmeckt, (NICHT WAS EMPFOHLEN WIRD!! iHR HABT JA AUCH NOCH EIN bAUCHGEFÜHL, VERLASST EUCH AUF DIESE!!!, trinkt auch mal eins zuviel, geht an die frische Luft, macht euch nicht zu viele Sorgen, seid lustig und fröhlich, aber manchmal auch ernst, Ruhe und Geselligkeit gehört immer wieder dazu. Spürt!!!!es auf, was euch gut tut, dann wird das Leben wieder schön, trotz RHEUMA SCHMERZEN!! Ich spiele Harmonika, singe und jodle dazu, erzähle Witze, bringe Leute zum lachen, worauf ich wieder selber lachen kann. Ich habe tausende Musik Auftritte hinter mir, heute spiele ich nur noch in meiner ausgewählten Gesellschaft, zum Spass und Gaudi, und ich denke, sooo kann ich meine täglichen Schmerzen auch immer wieder weg stecken.
    Begebt euch in GUTE, LUSTIGE GESELLSCHAFT, lasst den Kummer zuhause, das Leben ist sooo schön, auch mit Rheuma!!!! Man muss es nur annehmen und das Beste daraus machen. Und denkt daran, JEDER LEBT SEIN!! LEBEN, niemand anders lebt es!!!
    Ich schicke euch allen gute Besserung und freundliche, fröhliche Grüsse, dies sogar OHNE ROTWEIN—heute ist es „NUR“ Tee mit Honig…lach, lach. Das wäre mein Beitrag als „GELENKSEXPERTIN“…..
    Liebe Grüsse von Waltraud-Maria Luise aus der Schweiz

    • Super Danke Waltraud!

      Deine Tipps sind toll. Ich glaube ich sehe meine Arthrose jetzt nicht als Last ,sondern als Herausforderung! Danke!
      Andrea aus Mecklenburg Vorpommern

  9. Ich halte mich momentan an meine 83 jährige Tante, diese hatte schon mit 47 Jahren Probleme mit Ihren Knien, Sie nimmt seit über 30 Jahren Glucosamin in einer Kombination mit Chonditrin ein. Ihre Beschwerden haben sich fast komplett verflüchtigt.Nun habe auch ich eine Arthrose des re Knies und hoffe mal das es bei mir vielleicht auch hilt. Man muß das Präparat ohne Pause einnehmen.Es dauert ein wenig bis man eine Wirkung spürt. Übrigens waren diese Knieschmerzen so stark ,das meine Tante damals nur rückwärts die Treppen steigen konnte.

    • Gisela Hammerschmid  |  

      Hallo Brigitta,
      bitte schreibe mir welches Präperat Du nimmst und von welcher Firma.
      Vielen Dank für Deinen Beitrag bitte um Antwort.

  10. An das Spezialisten Team-
    Habe vor paar Wochen die Diagnose bekommen das ich Arthrose im Fuß habe.
    Bin hallt zum Ortopäden gegangen weil ich Schmerzen im Fuß bzw in den Zehen hatte.Ich wurde geröngt.u.die Diagnose war Arthrose.Vom linken Fuß war der Zeh etwas schief.
    meine Frage an Sie.kann man dies behandeln?mir wurden so Einlagen bzw so Pantolletten verschrieben.aber bis jetzt merke ich keine Besserung.
    Diese Proffsalbe wo im Fernsehen kommt ,meinen Sie das man sie ohne Bedenken einfach so nehmen kann,oder sollte ich da vorab meinen Arzt fragen?
    M.f.G.Daniela G

  11. Hallo, in der TV Sendung „Visite“ war ein Behandlungsvorschlag gegen Dauerschmerzen
    bei Arthrose: täglich je 1 Messerspitze Kreuzkümmel, Muskat und Koriander entweder in
    Joghurt etc. od. etwas Wasser oder in einer Mahlzeit (evtl. in einem Löffel verteilen, schmeckt sogar)
    Heilt zwar nicht, soll aber wie ein Schmiermittel wirken und dadurch die Schmerzen lindern.

  12. Ich finde Ihrer Seite sehr interessant und gut sehr erklärt .
    Außerdem habe ich Zwei Fragen : darf man ewig einnehmen Glucosamin Sulfat Tabletten ?
    Wie viel Pause muss sein nach dem man einen Packung eingenommen hat ?
    Danke . Mit freundlichen Grüßen
    Giovanni Traino

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