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Die Dreier-Kombination aus Eschenrinde, Pappel und Goldrute soll entzündungshemmend, schmerzlindernd und antioxidativ wirken. Das Anwendungsspektrum reicht vom Weichteilrheuma bis hin zu leichten bis mittelschweren Arthrosen. Um eine spürbare Wirkung zu erzielen, muss sich im Körper allerdings ein Wirkstoffspiegel aufbauen. Grundsätzlich ungeeignet sind die Kombipräparate für Menschen, die auf Salicylsäure allergisch reagieren. Belastbare Studien zur Verwendung der Kombinationspräparate aus Eschenrinde, Zitterpappel und Goldrute bei Gelenkbeschwerden gibt es bisher nicht. In der Fachinformation wird die Wirksamkeit vor allem mithilfe von Tiermodellen erklärt. Hierfür wird beispielsweise der ethisch umstrittene Phenylchinon-Writhing-Test herangezogen. Ob die Kombination aus Esche, Zitterpappel und Goldrutenkraut bei Gelenkbeschwerden wirklich hilft, kann nur jeder für sich selbst herausfinden. Die Studienlage ist zu schwach, um eine Empfehlung aussprechen zu können.

Brennnessel sind eine wertvolle Heilpflanze, die unter anderem bei Gelenkbeschwerden als auch anderen Krankheiten Linderung verschaffen kann. Durch die enorme Anwendungsvielfalt der großen Brennnessel können Muskel- und Gelenkerkrankungen wie Gicht, Rheumatismus, Arthrose und Arthritis bekämpft werden. Da Nebenwirkungen kaum zu befürchten sind, kann sich ein Versuch in den meisten Fällen lohnen.

Arnikablüten enthalten entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkstoffe und können in Form von Salben, Ölen und Tinkturen angewendet werden. Das entzündungshemmende Potential der Echten Arnika lässt den Einsatz bei Gelenkbeschwerden demnach naheliegend erscheinen. Menschen mit nachgewiesener Korbblütlerallergie sollten jedoch keine Arnika-Präparate verwenden, um sich selbst nicht zu gefährden.